Wolfgang van Göns (Keyboards):
Im zarten Alter von 7 Jahren begann Wolfgang
van Göns das Klavierspielen zu erlernen. Nach einer klassischen
Grundausbildung zeigte er immer stärkeres Interesse an kreativer
und improvisierter Musik. Anfang der 1980er Jahre spielte er in
seiner ersten Schülerband bereits eigene Kompositionen. Wenige
Jahre später nahm er an verschiedenen Jazz-Workshops teil und
verschrieb sich eine Zeit lang dem Jazz in seiner Reinform von
Swing über Bebop bis Cool. In dieser Zeit spielte er mit einigen
Jazzgrößen wie z.B. Fritz Müntzer, seine Schwäche für Funk- und
Soulmusik gab er dabei aber nie auf.
Ende der 1990er Jahre schließlich
konzentrierte er sich wieder auf seine musikalische Heimat – dem
Fusion-Jazz. Er komponierte einige Stücke für seine neue Band
DOUBLE VIEW, die er 2001 gründete. Ausdruck seiner Vielseitigkeit
ist u.a. die Mitwirkung bei Big Bands (Jazzorchester Bruchsal)
oder die Begleitung von Gospelchören (Coloured Voices).
Andreas Weber (Guitar):
Andreas Weber sammelte mit 13 Jahren die erste Bühnenerfahrung
in der Rockband seines älteren Bruders. Interessiert an den
vielfältigen musikalischen Möglichkeiten der Gitarre begann er
sich mit 15 Jahren der klassischen Gitarre, später auch der
Knickhalslaute zu widmen.
Sein damaliger Lehrer Jochen Pöhlert weckte das Interesse am
Jazz, der fortan neben der Klassik zum musikalischen
Hauptbetätigungsfeld wurde.
In Folge gewann Weber mit unterschiedlichen Jazzformationen
einige Nachwuchspreise seiner Heimatregion, u.a. bester Solist bei
den 1. Hockenheimer Jazztagen und 1. Platz mit dem
Jazzgitarrentrio 'Jazz Point Charlie' bei den Heppenheimer
Jazztagen.
Der Drang zum Ausloten der stilistischen Bandbreite seines
Instrumentes führte Weber weiter in unterschiedliche Genres wie
Funk, Rock, Pop, Combo- und Bigband Jazz; Soul und Gospel.
Ein besonderes Faible hat er für den Fusion-Jazz, mit der
gerade für die Gitarre attraktiven Verbindung von Improvisation
über komplexere Jazzharmonien und erdigem Rocksound.
Michael Schuhmacher (Sax):
Nach den Qualen des klassischen
Klarinettenspiels fand Michael Schuhmacher mit 16 Jahren zum
Saxophon und die Liebe zum Jazz. Später studierte er Musik auf
Lehramt und Musikpädagogik auf Magister. Nach Tätigkeiten an
verschiedenen Schulen und Musikschulen, ist er heute
hauptberuflich an Hochschulen tätig, als wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Institut für Musik der Universität Landau und in
Lehraufträgen an den Musikhochschulen in Mainz und München.
Neben den musikpädagogischen und
musikwissenschaftlichen Tätigkeiten, ist Michael Schuhmacher auch
künstlerisch aktiv. Als Leiter von Orchestern (Jazz Orchester
Bruchsal u.a.) oder als Saxophonist, ist er in verschiedensten
Band- und Ensembles zu hören. Egal ob Soulbands (Fifty-Fifty u.a.),
Party- oder Galabands (Dicke Kinder, Partygang, u.a.), Jazz oder
kammermusikalische Ensembles, oder Theater- und
Medienproduktionen, Michael Schuhmacher beweist, dass er in vielen
Genres zu Hause ist. Sein Leitspruch „It is all just music“.
Alexandra Matz (Bass):
Geboren auf den Fildern, fand sich der musikalische Weg über
die klassische Ausbildung an der Gitarre schnell auch bass-saitig
in diverse Jazz-, Rock- und Chorprojekte.
Seit vielen Jahren lebt Alexandra im Rhein-Neckar Raum und ist
musikalisch in vielen Stilrichtungen zu Hause. Alexandra spielt
Kontrabass und E-Bass, in klassischen Orchestern (Musikfreunde
Heidelberg), in Jazz Combos - und eben bei DOUBLE VIEW.
Andreas Breitwieser (Drums):
Andreas Breitwiesers Weg am Schlagzeug
konfrontierte ihn von Anfang an mit der rhythmischen Vielfalt der
unterschiedlichsten Kulturen.
Einflüsse kommerzieller musikalischer
Stilistiken sowie avantgardistische Strömungen verbanden sich mit
einem modernen Studium mit Schwerpunkt auf Rock-Pop und Jazz. Des
Weiteren studierte er über viele Jahre bei international
renommierten Top-Schlagzeugern, während er in zahlreichen Bands,
Projekten und Orchestern trommelte.
Nebenbei unterrichtete er in privaten und
städtischen Musikschulen und schrieb zwei Fachbücher.
Er versteht sein Leben als Musiker als
ständiges Wachstum und Lernen, und hinterlässt augenzwinkernd
"rhythmische Spuren mit emotionalem Tiefgang, Aufmerksamkeit und
Klarheit und in angenehmer und angemessener Lautstärke."